Sturzprävention

Etwa 30 % der über 65-Jährigen stürzen jedes Jahr. Besonders häufig ereignet sich die in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern was zu einer erheblichen Erhöhung von Morbidität und Mortalität bei Senioren führen kann. Darüber hinaus verursachen Stürze eine erhebliche soziale und wirtschaftliche Belastung der Betroffenen, deren Familien, des Gesundheitswesens und der Wirtschaft.

Das HUR-Sturzpräventionskonzept hilft Gesundheits- und Rehabilitationsfachkräften, einfach zu bedienende, umfassende Trainingslösungen auf Grundlage der neuesten internationalen Behandlungsrichtlinien anzubieten. Es ist dazu ausgelegt, Menschen mit erhöhtem Sturzrisiko wieder in sichere und stabile Bewegungsabläufe zu führen und Verletzungen bei Stürzen durch schnellere Reaktion und mehr Kraftreserven vorzubeugen. Schnelle Erfolge ermutigen dazu, das Training dauerhaft in den Alltag zu integrieren und wöchentliche Trainingseinheiten als positive körperliche Aktivität zu erfahren.

Viele Studien untermauern die Empfehlung, dass Balance-, Kraft-, Gang- und Koordinationstraining Stürze effektiv reduzieren können. Daher sollte es als Teil einer Mehrkomponenten-Intervention angeboten werden, um Stürze bei älteren Menschen zu verhindern. In den meisten wissenschaftlichen Studien erstreckte sich das Trainingsprogramm über mehr als 12 Wochen (1-3-mal pro Woche) mit variabler Intensität.

Aktuelle Leitlinien für Bewegungstraining und körperliche Aktivität

HUR-Lösungen für Krafttraining als Sturzprävention: